Preise für die schönsten Oldtimer

Für manchen Sammler sind die Klassiker unbezahlbar, doch wie so oft im Leben, hat alles seinen Preis. Die Redaktion des Oldtimer-Magazins „Motor Klassik“ hat auf ihrer Webseite Listen veröffentlicht, die zeigen, welche Preise man für welche (mehr oder weniger) alten Schätze zahlen muss. Bei den schönsten und den teuersten Modellen, möchte ich ein wenig ins Detail gehen und diese näher vorstellen. Beim Preis gehe ich übrigens immer von dem Wert eines gut erhaltenen Wagens aus.

Der Aston Martin DB 5 wurde von 1963-1965 als Cabrio gebaut.

Bei den Klassikern beginnen wir gleich mit einem absoluten Traumwagen, dem Aston Martin DB 5 Convertible. Für ein Exemplar des Baujahrs 1963 sollte man rund 253.000 Euro einkalkulieren. Der DB 5 wurde von 1963-1965 gebaut und erreichte vor allem durch die Einsätze in den James Bond Filmen mit Sean Connery einen großen Bekanntheitsgrad. Die Cabrio-Version dieses Klassikers ist auch heute noch sehr beliebt.

Der Bentley 4 ½ Litre Supercharged von 1929 ist nicht nur eine echte Rarität, sondern auch eines der teuersten Autos. Wer ein gut gepflegtes Exemplar ergattern möchte, benötigt neben ausreichend Glück auch ein großzügiges Budget, nämlich mindestens 2.990.000 Euro. Es wurden nur circa 50 Exemplare gebaut.

Auch für einen Ferrari von 1960, den 250 GT SWB, muss man tief in die Tasche greifen. Wer eines der begehrten Sammlerstücke sein Eigen nennen will, der sollte 1.955.000 Euro investieren. Das Kürzel SWB steht für Short Wheelbase, da dieses Modell der Berlinetta einen kürzeren Radstand hatte als sein Vorgänger. Der 250 GT SWB war seiner Zeit schon um einiges voraus, da hier erstmals Bauteile verwendet wurden, die auch heute noch als Standard gelten. Statt der früher üblichen Hebelstoßdämpfer, wurden Kolbenstoßdämpfer verwendet und anstelle der Trommelbremsen, wurden Scheibenbremsen eingesetzt. Die Berlinetta wurde in zwei verschiedenen Varianten hergestellt, einmal das Modell „Lusso“ mit Stahlblechkarosserie und den Türen, Motor- und Kofferraumdeckeln aus Aluminium und einmal das Modell „Competizione“, das komplett aus Aluminium gefertigt wurde. Von der Leichtbauversion wurden 73 hergestellt und von der Version „Lusso“ gab es insgesamt 93 Stück.

Der Ferrari 250 GT SWB war seiner Zeit technisch weit voraus.

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