Unerwünschte Gäste in Paris: Fahrzeuge, die vor 1997 gebaut wurden

In Paris wird an einer Neuregelung für den Straßenverkehr gearbeitet. Bis zum Jahr 2014 sollen nämlich auf den Straßen von Paris keine Autos mehr zu sehen sein, deren Produktion vor dem Jahr 1997 erfolgte.
Die Hauptstadt von Frankreich hat ein sehr lebhaftes Bild, in dem sich Autos der unterschiedlichsten Altersklassen tummeln. Bald jedoch könnte hier ein anderes Bild den Straßenverkehr bestimmen. Das hat sich der Bürgermeister der Stadt, Bertrand Delanoe, zum Ziel gesetzt. Er möchte, dass ab dem Jahr 2014 Fahrzeuge mit dem Baujahr vor 1997 nicht mehr in der französischen Hauptstadt zu sehen sind. Dies betrifft zahlreiche Klassiker wie den Citroen 2CV, der auch als Ente bekannt ist. Ebenso werden dann der Renault R4 oder der Citroen DS nicht mehr zu sehen.

Begründung für den Ausschluss

Bürgermeister Delanoe hat auch gleich eine Begründung parat: In Paris wird seit Jahren konsequent gegen die Luftverschmutzung gekämpft. So sei der Schritt – die Verbannung alter Autos aus der Stadt – der nächste Schritt in die richtige Richtung sei. Die Freunde, Liebhaber und Besitzer alter Autos halten dagegen. Sie sagen, dass die Idee absolut schwachsinnig sei. Es gibt allerdings Äußerungen vom Bürgermeister, die jetzt seitens der Nachrichten-Agentur Reuter veröffentlicht worden sind. Schließlich gibt es seit vielen Jahren eine Gesundheits-Debatte, die eine saubere Luft zum Ziel hat. Damit sollen die Bewohner von Paris beschenkt werden.

Die Oldtimer-Fans

Seitens der Fans der Klassiker wurde natürlich auch dazu Stellung genommen. Stellvertretend war beispielsweise der Vizepräsident Claude Fauconnier vom Oldtimer-Club zu hören, bei dem sich die französischen Freunde vom 2CV regelmäßig treffen. Es sei absolut eine von vielen hirnrissigen Ideen, die nur für einen Vorteil für Reiche und Ökonomen bieten würde.

Tags: ,