Oldtimer im Winter: Was ist zu beachten?

Für jeden Oldtimer ist der Winter eine Gefahr, egal ob Sie den blechernen Liebling in der kalten und nassen Jahreszeit fahren oder lieber abmelden. Ihr Auto wird diese Zeit nur überstehend, wenn Sie ihm eine entsprechende sorgfältige Pflege angedeihen lassen.

Winterschlaf mit Tücken

Ohne geeignetes Winterquartier ist Ihr Auto auch während der Winterpause in Gefahr. Sie benötigen einen geheizten Raum, denn das Auto sollte bei einer konstanten Raumtemperatur von 15 Grad Celsius die kalte Jahreszeit überstehen. Damit Blech und Innenraum keinen Schaden nehmen, darf die relative Luftfeuchtigkeit nicht über 40 Prozent steigen. In Deutschland liegt diese normalerweise bei 65 %, ohne elektrische Luftentfeuchter können Sie die optimalen klimatischen Bedingungen nicht erreichen. Damit die Reifen keinen Schaden nehmen, müssen Sie den Wagen einmal im Monat ein wenig bewegen. Sie beugen damit einer Verformung in Parkposition vor. Außerdem muss die Batterie ausgebaut, an einem warmen und trockenen Ort nach einem Plan entladen und neu geladen werden. Um Rostbildung im Tank zu vermeiden, sollte der Wagen vollgetankt sein, ein entleeren der Schwimmerkammer des Vergasers bewahrt vor Startschwierigkeiten im Frühjahr.

Den Wagen sicher über den Winter bringen

Fakt ist, eine falsche Überwinterung schadet dem Oldtimer mehr, als ihn im Winter zu nutzen. Egal, ob Sie den Oldtimer einmotten oder fahren wollen. Sauberkeit ist das Wichtigste um Schaden von dem Fahrzeug abzuwenden. Waschen Sie den Wagen mit Shampoo, welches Konservierung enthält. Vergessen Sie die Unterbodenwäsche nicht. Versiegeln die den Lack zusätzlich mit Hartwachs. Diese Maßnahmen sind immer notwendig, wenn das Wasser nicht mehr in Perlen auf dem Lack steht. Zusätzlich sollte vor dem Winter eine Motorwäsche stattfinden. So konserviert kann der Wagen über Winter auch genutzt werden.

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