Im Urlaub mit dem Oldtimer: Was muss ich wissen?

Die Sommerzeit ist eine beliebte Oldtimerzeit. Wer in der Urlaubszeit mit seinem Oldtimer verreisen und schöne, außergewöhnliche Touren unternehmen möchte, sollte einige Dinge wissen.

Mit dem Oldtimer ins Ausland

Mitunter führt die Tour mit dem Oldtimer auch ins Ausland. Dabei sollten Sie wissen, dass das D-Schild in Nicht-EU-Ländern noch immer Pflicht ist, während innerhalb der EU das Euro-Kfz-Kennzeichen genügt, es sei denn, die Reise geht nach Norwegen, durch die Schweiz oder nach Liechtenstein. Bei der Reisevorbereitung sollten Sie nicht nur an die eigenen Siebensachen denken, sondern ebenso an das Auto, beispielsweise das geeignete Motoröl. Hierfür darf alternativ kein modernes Motoröl verwendet werden, da die Zusätze, die darin enthalten sind, Dichtungen und ältere Lagermaterialien angreifen und sogar zerstören können. Benötigt der Oldtimer verbleites Benzin, sollte auch ausreichend Bleiersatz mit auf die Tour genommen werden, da dieser an Tankstellen mittlerweile kaum noch verfügbar ist.

Mit dem Oldtimer unterwegs – an wichtiges Zubehör denken

Zudem wird zu einer guten auf das Fahrzeug optimierten Grundausstattung geraten, beispielsweise mit Zündkontakten und -kerzen, Vergaser- und Kopfdeckeldichtungen, Keilriemen, einer Wasserpumpe sowie einem Kraftstofffilter. Ansonsten gelten für eine Tour mit dem Oldtimer in das Ausland die gleichen Richtlinien wie für eine Fahrt mit einem herkömmlichen Pkw. Sie sollten sich im jeweiligen Land erkundigen, ob vor Ort beispielsweise Warnwestenpflicht herrscht. Mitunter gilt dies manchmal sogar für alle Fahrzeuginsassen. In manchen Ländern ist auch tagsüber Lichtpflicht. Sie sollten sich an die geltenden Vorschriften halten, da ansonsten empfindliche Strafen drohen. In Norwegen beispielsweise werden beim Fahren ohne Licht mindestens 185 Euro fällig.

Wenn Sie alles beherzigen, wird die Tour mit dem Oldtimer aufregend und interessant werden.

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