Youngtimer – Wertsteigerung oft möglich

Szenekenner wissen, mit älteren Autos kann man unter Umständen Geld verdienen. So ist bei echten Oldtimern die Preisentwicklung zumeist bekannt, bei Youngtimern ist allerdings oft Vorsicht geboten.

Youngtimer oft eine günstige Sammlermöglichkeit

Als Youngtimer bezeichnet man Autos, die normalerweise zwischen 15 und 30 Jahre alt sind und oft noch täglich im Einsatz stehen können. Echte Oldtimer dagegen werden selten bewegt. Einerseits kann die Technik im heutigen Verkehrsgeschehen oft nicht mehr mithalten, andererseits muss im Falle eines Unfalls oft mit einem sehr großen finanziellen Schaden gerechnet werden. Youngtimer sind zumeist günstig zu kaufen, sind hier doch noch wesentlich mehr Exemplare am Markt verfügbar. Mit etwas Fachwissen und vor allem viel Geduld kann bei manchen Modellen mit einer ordentlichen Wertsteigerung gerechnet werden. Natürlich sind in dieser Fahrzeugkategorie teure Marken wie z.B. Porsche zu finden, aber gerade die Möglichkeit, unter den Brot und Butter Autos ein wahres Schnäppchen zu machen, macht die Sache richtig interessant.

Deutsche Klassiker

Immer beliebt und begehrt sind die Mercedes-Benz Baureihen W123 und W124. Findet man ein gutes Exemplar dieser als unzerstörbar geltenden Baureihen, dann sollte man zuschlagen. So ist der Wert des W124 Coupés in nur fünf Jahren um 132 Prozent gestiegen., trotzdem kann man um 8.000 Euro ein ansehnliches Stück bekommen. Das gleiche gilt für den Ford Granada sowie den VW Bulli. Allerdings nicht für die T1 und T2 Modelle, die kaum unter 18.000 Euro zu haben sind. Unglaubliche 360 Prozent Wertzuwachs erzielte der T1 von VW im Zeitraum von 2010 bis heute. Aufgrund hoher Stückzahlen sind beim Klassiker VW-Käfer bei den Limousinen, im Gegensatz zum Cabrio, keine extremen Preissprünge zu erwarten. Beim Konkurrenten Opel sind vor allem der A und B Kadett eine Empfehlung auf eine schöne Wertsteigerung.

Franzosen und Italiener: von relativ billig bis ganz schön teuer

Der legendäre DS von Citroen war immer schon relativ teuer und hält seine Wert weiterhin. Auch seinerzeit günstige Fahrzeuge wie der 2CV ziehen im Preis an. Eine Wertsteigerung von 38,6 Prozent bringt inzwischen Preise an der 10.000 Euro Grenze mit sich. Etwas günstiger bekommt man noch den Renault R5, obwohl die Turboversionen auch schon in 5-stelligen Bereichen liegen. Deutlich darunter ist noch der R4 erhältlich.
Gute 50 Prozent Wertzuwachs kann auch der Alfa Giulia vermelden, zwischen 15.000 und 20.000 Euro muss man für ein ordentliches Exemplar berappen. Auch beim Coupé GTV und der Alfetta sind leichte Preisanstiege zu erkennen.

Ami Schlitten eher unausgewogen

Muscle-Cars der Chrysler-Gruppe wie der Plymouth Barracuda oder Dodge Charger sind die Wert-Verlierer unter den Youngtimern. Hier ist eine Spekulationsblase geplatzt, die Autos sind heute wesentlich billiger als 2010 zu kaufen. Konstant verhalten sich Konkurrenzmodelle wie der Pontiac GTO von GM. Vor allem die Mustang-Modelle von Ford können mit leichten Wertzuwächsen aufwarten.

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